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Krankenhaustagegeld: Was ist das genau?

Es handelt sich beim Krankenhaustagegeld um eine versicherungstechnische Zusatzleistung. Bei den privaten Krankenversicherungen ist dieser Zusatz nur über eine spezielle Police abgedeckt. Im Prinzip verbirgt sich dahinter nichts weiter, als ein bestimmtes Entgelt, das ab dem ersten Tag Aufenthalt in einem Krankenhaus gezahlt werden muss. Vorausgesetzt Sie haben im Krankenhaus auch übernachtet. Wie hoch das Krankenhaustagegeld ist und was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Krankenhaustagegeld © denisismagilov

Was ist Krankenhaustagegeld?

Im Zusammenhang mit dem Krankenhaus greift das Krankenhaustagegeld ab der ersten Übernachtung. Es handelt sich hierbei um eine stationäre Aufnahme eines Patienten. Die Höhe des Krankenhaustagegelds ist in einem Vertrag vereinbart worden. Zumeist handelt es sich um eine pauschale von 10 Euro pro Nacht. Doch keine Sorge, diese Pauschale ist auf maximal 28 Tage Aufenthalt pro Jahr festgelegt.

Das bedeutet: Maximal 280 € können im Jahr an Krankenhaustagegeld auf Sie zukommen.

Eine etwaige Versicherung für das Krankenhaustagegeld gilt deutschlandweit als freiwillig. Zur Zielgruppe gehören Selbstständige und Freiberufler ebenso wie Angestellte. Eine der wichtigsten Zielsetzungen für diese Versicherung ist das Abdecken von finanziellen Schäden, die dem Versicherten während eines Krankenhausaufenthalts entstehen.

Auf diese Weise lassen sich Ausfälle vom Einkommen mindern.

Krankenhaustagegeld versus Krankengeld

Zu den gültigen Standardleistungen einer gesetzlichen Krankenkasse gehört das Krankengeld. Wir ordnen diese den gesetzlich geregelten und vorgeschriebenen Leistungen zu, die bereits ihre Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung mit abgelten.

Erst seit dem 1. August 2009 gibt es für freiwillig gesetzlich Krankenversicherte einen Wahltarif, der Ihnen das Recht auf Krankengeld zuspricht. Wobei in diesem Fall nur ein ermäßigter Versicherungspreis anfällt. Es ist auf jeden Fall lohnenswert, sich vorab gründlich über die Wahltarife zu informieren.

Was bieten die Versicherungen: Krankenhaustagegeld?

Im Finanztest finden Sie in der Ausgabe vom Juli 2013 einen umfassenden ersten Test zu den Versicherungen für Krankentagegeld. Das Resultat: Verdient der Arbeitnehmer monatlich mehr als 4000 € brutto, lohnt sich auch eine entsprechende Versicherung.

Der überwiegende Teil der Versicherung wurde schon zum damaligen Zeitpunkt als gut bewertet. Ein Grund mehr, einen eigenen, detaillierten Blick auf die Krankenversicherungen zu werfen.

Eine Versicherung für das Krankenhaustagegeld greift immer an der Stelle mit einem festen Betrag pro Tag, wenn sich der Versicherte in die stationäre Heilbehandlung oder ins Krankenhaus begeben muss.

Berücksichtigt werden in diesem Fall ganze Tage.

Die Sparten beim Krankenhaustagegeld unterscheiden

Im Prinzip ergeben sich im Hinblick auf das Krankenhaustagegeld 2 verschiedene Sparten:

  1.  private Unfallversicherung: Diese Versicherung zahlt das Krankenhaustagegeld nach einem Unfall und für alle Maßnahmen, die bis zu drei Jahre nach dem Unfall notwendig sind.
  2.  private Krankenversicherung: Hier erhält die Sparte des Krankenhaustagegeldes einen externen Bereich der Zusatzversicherungen. Eben genau diese Zusätze ergeben sich für gesetzlich Versicherte, die sich gerade im Krankenhaus den Status der Privatversicherten und der Chefarztbehandlung sichern können.

Insbesondere wenn die Patienten über längere Zeit im Krankenhaus verweilen, können nicht zu unterschätzende Kosten entstehen. Möchten Sie für den Aufenthalt im Krankenhaus ein höheres Krankenhaustagegeld bekommen, fallen damit auch entsprechend höhere Beiträge an.

Die Versicherten allein entscheiden, wie sie sich im Falle eines Krankenhausaufenthalts absichern. Dabei bleibt es Ihnen überlassen, ob Ihnen die 10 Euro Krankenhaustagegeld ausreichen oder ob Sie eine höhere finanzielle Zahlung entgegennehmen wollen. Online haben Sie ab sofort die Möglichkeit, vollkommen anonym und unverbindlich die einzelnen Zusatzversicherungen und die Form der Absicherung zusammenzustellen.

Wie ein Aufenthalt im Krankenhaus Existenzen gefährdet

Zumeist ist das Krankenhaustagegeld direkt in die Unfallversicherung angeschlossen. Muss sich ein Patient also infolge eines Unfalls in das Krankenhaus begeben und dort stationär aufgenommen werden? Dann kommt die Versicherung eben genau für diese Leistungen, aber auch für den Aufenthalt in Sanatorien und Erholungsheimen auf.

Sie können davon ausgehen, dass Sie maximal über zwei Jahre Krankenhaustagegeld erhalten. Die Höhe bestimmen Sie selbst. Die Verwendung des Gelds natürlich ebenso. Insbesondere wenn Sie als Selbständiger oder Freiberufler arbeiten und gesetzlich freiwillig versichert sind, empfehlen wir – über das Krankenhaustagegeld nachzudenken.

 Mehr Sicherheit für Alleinstehende und Freiberufler

Es deckt nicht nur die pauschalen Kosten für jeden einzelnen Aufenthalt im Krankenhaus ab, sondern auch Ihren Verdienstausfall. Unvorhergesehene Vorkommnisse und Unfälle stehen nicht in Ihrer Macht und können dennoch Ihre Existenz finanziell gefährden.

Lieber konzentrieren Sie sich auf Ihre Genesung und übergeben die finanzielle Sicherheit an eine Versicherung. Insbesondere wenn der Partner fehlt, bei Alleinerziehenden und Alleinstehenden ist das Kartenhaus Tagegeld die einzige Alternative, um einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus finanzielle abzufedern.

Was ist Genesungsgeld?

Sie erhalten maximal über 100 Tage Krankenhaustagegeld. Werfen Sie bei dieser Gelegenheit einen Blick auf den Leistungskatalog des Versicherers, da sich hier zum Teil extreme Unterschiede ergeben. Im Gegensatz zum Krankenhaustagegeld gibt es das Genesungsgeld über eine festgelegte Höhe.

Sie erhalten diese Zahlungen nach dem Aufenthalt im Krankenhaus für eine Heilbehandlung. Auch diese Zahlungen und Versicherungen sorgen für finanzielle Sicherheit, um sich voll und ganz auf die Heilbehandlung konzentrieren zu können, ohne dabei die Geld-Sorgen im Hinterkopf zu haben.

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