Krankheitsausfall aufgrund Gürtelrose Erkrankung – erneute Aktivierung der Windpocken-Erreger

Krankheitsausfall wegen Gürtelrose  –  Jährlich erkranken in Deutschland rund 400.000 Menschen an Gürtelrose. Obwohl keine neue Infektion mit den Erregern vorliegt. Nach dem Ausbruch der Kinder Krankheit Windpocken bleiben die Auslöser namens Varizella-Zoster-Viren im Körper. Obgleich der Patient gegen eine erneute Windpocken-Krankheit immun ist, führt eine Reaktivierung der Viren zur Gürtelrose.

Krankheitsausfall wegen Gürtelrose

Krankheitsausfall wegen Gürtelrose
Krankheitsausfall wegen Gürtelrose – © magele-picture

Was ist Gürtelrose?

Allerdings nennen Ärzte die Gürtelrose in der medizinischen Fachsprache Herpes Zoster. Außerdem geht keine neue Ansteckung mit den Erregern voraus. Die Virus Erkrankung führt auf den Ausbruch der im Körper schlummernden Varizella-Zoster-Viren zurück. Somit ist eine vorherige Windpocken-Infektion die Voraussetzung.

Daher gilt die Regel: Kein Herpes Zoster ohne Windpocken.

Nach der Windpocken Erkrankung verbleiben die Viren in den Ganglien der Hirn Nerven und den Nerven Wurzeln des Rückenmarks. Ein geschwächtes Immunsystem oder starker Stress reichen für eine Aktivierung der Varizella-Zoster-Viren. Symptomatisch für Herpes Zoster ist ein Ausschlag der Haut mit roten Stellen und Bläschen. Zudem ist der Inhalt der Bläschen ansteckend.

Während bei Windpocken der gesamte Körper betroffen ist. So treten die Gürtelrose-Symptome in der Regel begrenzt auf einer Stelle auf. Entscheidend ist das Versorgungs-Gebiet des Rückenmarks oder der Hirnnerven. In über 50 % der Fälle tritt die Krankheit im Bereich der Interkostal Nerven auf. Tatsächlich versorgen besagte Nerven den Brustkorb.

Komplikationen der Herpes Zoster Krankheit

In selteneren Fällen breitet sich Herpes Zoster auf die Arme, Beine, Rücken oder das Gesicht aus. Sehr kritisch ist der so genannte Zoster generalisatus. Letzteres beschreibt den Befall des Nervensystems. Die lebens-bedrohliche Herpes-Zoster-Form ist für den Patient mit einem stark geschwächten Immunsystem eine Gefahr. Dazu führen Krankheiten wie AIDS oder Leukämie.

Außerdem besteht die Gefahr von mehr Komplikationen der Gürtelrose-Erkrankung beim Auftreten der Symptome in Gesicht und Augen. Der Fachbegriff lautet Zoster ophthalmicus. Befallen die Viren die Nerven im Gesicht? Dann kommt es zu zeit-weisen Lähmungen. Zudem sind Beeinträchtigungen des Geschmacks denkbar. Entwickelt sich ein Herpes Zoster am Auge? So drohen schwere Störungen des Sehvermögens bis hin zur Blindheit.

Krankheitsverlauf und Symptome der Gürtelrose

Nach der Aktivierung der Erreger entzündet sich das umliegende Nervengewebe. In der ersten Phase des Krankheits-Verlaufs verspürt der Betroffene starke Schmerzen und ein Brennen im Nerven-Strang. Begleitend treten allgemeine Symptome wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit und geringes Fieber auf.

Danach entwickeln sich im befallenen Bereich in Schüben kleine gerötete Stellen auf der Haut. In den nächsten 12 bis 24 Stunden sehen Sie auf den Stellen gefüllte, gespannte Bläschen. Nach 2 bis 4 Tagen verschmelzen die Bläschen. Dan platzen sie auf und trocknen über 7 bis 12 Tage aus. Es entsteht eine gelblich-braune Kruste. Die komplette Rückbildung der Symptome nimmt bis zu einem Monat in Anspruch. Möglicherweise hinterlässt die Krankheit Narben an den betroffenen Stellen. Bei Patienten mit schwachem Immunsystem droht ein chronischer, monatelanger Verlauf mit mehrmaligem Auftreten der Bläschen.

Herpes Zoster: Therapie mit antiseptischen Lösungen und Schmerzmittel

Dennoch besteht der Verdacht auf Gürtelrose. Dann ist eine schnelle Diagnose durch Ihren Arzt erforderlich. Um schnell mit der Therapie zu beginnen. Aufgrund der Anzeichen ist der Befund in den meisten Fällen wegen der Symptome eindeutig. Zumeist bringen Labor Tests erst Klarheit.

Die Therapie ist zwei-geteilt. Zum einen wenden Sie anti-septische Lösungen auf den befallenen Stellen an sowie Schmerzmittel für die Symptome. Daneben verschreibt der Arzt Medikamente, um die Ausbreitung der Erreger zu reduzieren. Mit der Therapie ist spätestens 3 Tage nach den ersten Symptome zu beginnen.

Quellen:
Patienteninformationen zur Gürtelrose /Herpes-Zoster Erkrankung auf www.guertelrose-infektion.de

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