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Krankengeld Dauer

Krankengeld – Dauer der Zahlung des Krankengeld

Die Krankengeld Dauer entscheidet über die finanzielle Absicherung des Kranken. Schließlich erhält ein Arbeitnehmer Krankengeld nicht unbegrenzt. Die Auszahlung erfolgt im Anschluss an die 6 Wochen, in denen der Arbeitnehmer eine Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber bekommt.

Krankengeld © Jarmoluk

 

Wann beginnt die Krankengeld Dauer

Um Krankengeld beantragen zu können, müssen Sie einen Krankengeld-Schein ausgefüllt an die Krankenkasse schicken. Vorab bestätigt Ihr Arzt den Krankengeld-Schein. Die Bearbeitungsdauer bei den Krankenkassen variiert. Wer seinen Antrag zu spät stellt, muss damit rechnen, dass er das Krankengeld verspätet erhält.

Grundsätzlich hat ein Arbeitnehmer gewisse Voraussetzungen zu erfüllen, um Krankengeld zu erhalten. So erhalten Familienversicherte oder ALG II-Bezieher zum Beispiel kein Krankengeld. Die Krankengeld Dauer orientiert sich an der Höchstzahlungs-Dauer von 78 Wochen. Diese haben Sie in einem Zeitraum von 3 Jahren für dieselbe Krankheit erreicht. Das heißt: Wurde die letzte Grippe zum Beispiel nicht richtig auskuriert und es treten infolgedessen ständig Erkältungen auf, ist dies auf dieselbe Ursache zurückzuführen.

Krankengeld Grundsatz auf einen Blick:

  • Sie sind gesetzlich versichert? Dann gibt es bis max. 78 Wochen in drei Jahren Krankengeld. Dabei muss es sich immer um die dieselbe Krankheit handeln. Andernfalls zählen Sie wieder von vorn.
  • Die Krankenkasse spricht von dem 3-Jahres-Zeitraum als Blockfrist. Zudem geht man der starren Blockfrist aus. Wobei der Beginn einer jeweiligen Blockfrist immer mit dem Start der Arbeitsunfähigkeit einsetzt – kurz AU.
  • Das bedeutet zugleich: Für jede Krankheit gibt es eine neue Frist.
  • Eine Ausnahme bilden stationäre Behandlungen als Wartetage. Diese sind wiederum detailliert in§ 46 Satz 1 Nr. 2 definiert.
  • Kommt es innerhalb einer Krankheit zu einer neuen Erkrankung, erhöht sich nicht gleichbedeutend der Anspruch auf Krankengeld.

Die Dauer der Krankengeld-Zahlung

Der Anspruch auf die gesamte Krankengeld Dauer beginnt eigentlich an dem Tag der Krankmeldung. Allerdings ruht dieser Anspruch bei Arbeitnehmern. Schlussendlich erhalten diese zunächst eine 6-wöchige Lohnfortzahlung durch ihre Arbeitgeber. Darüber hinaus ruht der Krankengeld-Anspruch, wenn folgende Leistungen bezogen werden:

  • Kurzarbeitergeld
  • Übergangsgeld
  • Versorgungs- bzw. Verletztengeld
  • Mutterschaftsgeld bzw. Geld in der Elternzeit

Sie bekommen Krankengeld aufgrund derselben Erkrankung innerhalb der „Blockfrist“ von 3 Jahren für eine Krankengeld Dauer für höchstens 78 Wochen. Diese Dreijahresfrist ist unbeweglich und beginnt mit dem Auftreten der Erkrankung.

Dabei rechnet man auch die 6-wöchige Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber mit an, sodass die Krankenkasse über einen Zeitraum von 72 Wochen zahlen muss. Für den Fall, dass die Krankheit häufiger auftritt, kommt es nur dann zu einer erneuten Blockfrist. Wenn der Krankenversicherte zwischenzeitlich mindestens ein halbes Jahr lang nicht erkrankt bzw. arbeitsfähig oder entsprechend vermittelbar ist.  Auch eine neue Krankheit, die nichts mit der vorangegangenen Erkrankung zu tun hat, bedingt keine erneute Blockfrist, die Krankengeld Dauer verlängert sich nicht.

 

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